Jahresrückblick kommunale Jugendsozialarbeit

Unser Motto: „Kurs halten & Zukunft gestalten!“

Das Jahr 2024 war ein bewegtes Jahr für unsere kommunale Jugendsozialarbeit. In insgesamt 15 Kommunen haben wir Tag für Tag mit über 50 engagierten Mitarbeitenden in den Arbeitsfeldern Schulsozialarbeit, offene Kinder- und Jugendarbeit, mobile Jugendarbeit, Gemeindejugendreferate und Schulkindbetreuung vielfältige Angebote und Unterstützungsleistungen für junge Menschen bereitgestellt.

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Überregionale Projekte

Regionales Sommerferienprogramm im Gäu

Die Jugendreferate Bondorf, Deckenpfronn, Mötzingen und Jettingen boten in Kooperation eine Reihe an Angeboten für Kinder und Jugendliche an. Gemeinsam ging es ins ROX nach Gültstein zum Bouldern oder mit Filmemacher Andreas Harr zum Krimidreh an den Märchensee in Wendelsheim. Mit Jugendlichen ab 12 Jahren wurde die Gustav-Jakob-Höhlein Grabenstetten auf der Schwäbischen Alb erkundet und an der Erzgrube im Wettlauf gegen eine andere Gruppe ein schwimmfähiges Floß gebaut.

Erstmals wurde das sogenannte „Geocaching meets Exit Game“ angeboten, bei dem, wie der Name schon sagt, Geocaching mit den beliebten Exit Games verbunden wurde. Die Teilnehmenden mussten mittels GPS-Koordinaten Hinweise auf einen verschlüsselten Code sammeln und sich schließlich gemeinsam daran versuchen, die Lösung des Rätsels zu knacken, um herauszufinden, wo der gesuchte Schatz versteckt ist. Dieses neue Format der Geocaching-Schatzsuche kam bei den Teilnehmenden sehr gut an.

Das 10. Gäu-Spiele-Event: „Next Level!“

Unser regionales Spiele- und Gaming-Event begeistert Kinder und Jugendliche in Mötzingen, Bondorf, Jettingen, Deckenpfronn und Gäufelden bereits seit zehn Jahren. Nach einer Corona-Pause hat sich der Fokus von den digitalen Spielen wieder mehr auf gemeinsames analoges Spielen verschoben. Hier wird mehr gelacht und es gibt auch mehr Zuschauer. „Digitales Spielen gehört dazu, aber die analogen Spiele bringen mehr Leben in die Veranstaltung“, erklärtSebastian Vogel, Jugendreferent und Schulsozialarbeiter an der Grundschule in Mötzingen. Ein Team von 16 Ehrenamtlichen sorgt jeweils für einen reibungslosen Ablauf.

Rund 100 bis 200 Kinder nehmen regelmäßig an dem Event teil. Nach der Corona-Pause ist das Aufholen und gemeinsame Erleben besonders wichtig geworden. Der Spirit der Veranstaltung ist ungebrochen: Drei Stunden durchpowern und Spaß haben. Die meisten Kinder bleiben die ganze Zeit und genießen die Vielfalt der angebotenen Spiele. Bewährte Spiele werden wiederholt, aber es gibt auch immer wieder neue Spiele oder Spielvarianten, um die Kinder zu begeistern.

Das gemeinsame Spielen und Erleben stehen im Mittelpunkt. Ein Waffelstand sorgt jeweils für das leibliche Wohl und rundet das Angebot ab. Die Veranstaltung ist ein gutes Beispiel dafür, wie digitale und analoge Welten harmonisch zusammengeführt werden können, um Kindern und Jugendlichen unvergessliche Momente zu bereiten. Die Organisatoren sind stolz darauf, dass das Event trotz der Herausforderungen der letzten Jahre weiterhin so erfolgreich ist. „Es ist schön zu sehen, wie die Kinder zusammenkommen, lachen und gemeinsam Spaß haben“, sagt ein Helfer und schmunzelt.