Jahresrückblick Leonberg

Das Thema „Kurs halten, Zukunft gestalten!“ ist natürlich auch in der Leonberger Jugendsozialarbeit sehr präsent. Das Spannungsfeld zwischen Beständigkeit und Innovation lässt sich gut am Beispiel des Leonberger Pferdemarktsbeschreiben, denn die Pferdemarktzeit Anfang Februar ist immer sehr ereignisreich für die Kinder und Jugendlichen in der Stadt. So haben sich die Siesta Dancers bei der Pferdemarktdisco inzwischen fest etabliert. Die Tanzgruppen desJugendcafés Siesta sorgen mit ihren Auftritten für ausgelassene Party-Stimmung und sie begeistern die jugendlichen Besucher:innen auf der Tanzfläche. Und „AZ“, der im Jugendcafé Siesta fest verankert ist, ist als DJ im Einsatz.

Die Teilnahme am Pferdemarktumzug hat für das Jugendcafé Siesta Tradition, unsere Gruppen sind bereits zum 21. Mal mit dabei. Durch die Teilnahme einer zweiten Gruppe beim Pferdemarktumzug kam jetzt etwas Neues hinzu. Engagierte Schüler:innen der weiterführenden Schulen in Leonberg waren durch die schulübergreifende SMV als Besatzung für die Jungfernfahrt der MS Leonberg II“ angeheuert worden.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Dieses Schiff, das die Stadtverwaltung extra für den Umzug angeschafft hatte, bescherte den Jugendlichen ein wirklich einmaliges Erlebnis: Unter dem Motto „Leonberg bleibt bunt“ ging es mit Regenbogenfahnen als Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Frieden durch die von Zuschauern gesäumten Straßen. Kleine Zettelbotschaften mit Aufdrucken wie „Wir sind alle gleich!“ oder „We are one family.“ sowie viel Konfetti dienten zur Untermalung des Auftritts. Vor und neben dem Schiff verstärkten Mitglieder der „Equality“-Gruppe der städtischen Jugendbeteiligung diese Botschaften, indem sie ihre Info-Flyer unter das Straßenpublikum brachten. Die Beteiligung der Jugendlichen über alle Grenzen und Schularten hinweg ist beeindruckend. Unterstützt bei der Gestaltung ihrer Zukunft werden sie von der Schulsozialarbeit aus der ganzen Stadt.

Auch in der Mobilen Jugendarbeit und im ESF-Projekt SILKYplus ging es 2024 darum, wichtige Arbeitsansätze und Arbeitsprinzipien beizubehalten und sich für Rechte und Lebensbedingungen ihrer Zielgruppen einzusetzen. Gleichzeitig entstanden viele Projekte neu, wie das „Last Minute-Bewerbungstuning“ in Kooperation mit dem LEO-Center, der Waldhaus-Jugendberufshilfe und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit: In einer Art „Bewerbungsstraße“ wurden junge Menschen befähigt, ihre berufliche Zukunft selbst zu gestalten. Dasselbe Ziel verfolgt das zukunftsfördernde Projekt „Mentoring“, bei dem in Form einer 1:1-Nachhilfe unter Jugendlichen die schulischen Erfolge der Teilnehmenden gefördert werden und die Nachhilfegebenden ein Zertifikat für ihr ehrenamtliches Engagement erhalten.

Dieses Interview mit einer 16-jährigen Projektteilnehmerin aus dem Jahr 2024 verdeutlicht, wie junge Menschen durch Chancen und Gelegenheiten ihr Leben positiv gestalten können.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen